Методичні вказівки до практичних занять для студентів II курсу економічних спеціальностей заочної форми навчання



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ТипМетодичні вказівки
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Was kann man mit Aktien machen?

Bilden Sie mit den folgenden Verben kurze Aussagesatze!

kaufen verkaufen verschenken

emittieren übertragen handeln

spekulieren besitzen abstoßen

Beispiel:

Aktien werden an der Börse gehandelt.

3.Schreiben Sie auf Deutsch! Übersetzen Sie die Sätze!

1.An der Börse erfolgt nur (укладання угоди). 2. (передача права власності) der gehandelten Waren und die Zahlung des Kaufpreises erfolgen später. 3. Aufder Grundlage dieser Order (встановлюють) die Makler den Preis der Wertpapiere, den Kurs. 4. Für eine Reihe von Wertpapieren wird der Kurs (у дні роботи біржі) einmal ermittelt. 5. Ein wichtiger Maßstab für die Entwicklungen an der Börse ist (індекс курсів акцій).


4.Lesen und übersetzen Sie den Text!
Rund um die Börse

Das Wort „Börse" ist ursprünglich abgeleitet vom Namen der Patrizierfamilie „van der Beurse". Im 14. Jahrhundert trafen sich vor deren Haus in Brügge (Belgien) zu bestimmten Zeiten italienische Handler und boten ihre Waren an.

Unter einer Börse versteht man heute einen organisierten Markt, auf dem regelmäßig Wertpapiere, Devisen sowie bestimmte andere Waren (Rohstoffe, Edelmetalle, landwirtschaftliche Produkte usw.) gehandelt werden. Alle diese Waren sind an der Börse allerdings nicht vorhanden.

An der Börse erfolgt nur der Vertragsabschluss (Verpflichtungsgeschäft). Die Übereignung der gehandelten Waren und die Zahlung des Kaufpreises erfolgen später (Erfüllungsgeschäft).An der Wertpapierbörse treffen das Angebot an Aktien und anderen Wertpapieren und eine entsprechendeNachfrage aufeinander. Die größte deutsche Wertpapierbörse befindet sich in Frankfurt am Main.Im klassischen „Parketthandel" sammeln Makler von Montag bis Freitag wahrend der Börsenöffnungszeit (inFrankfurt/Main von 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr) die Kaufauftrage sowie die Verkaufsauftrage für Wertpapiere. Aufder Grundlage dieser Order ermitteln die Makler den Preis der Wertpapiere, den Kurs.

Allerdings werden die größten Börsenumsätze heute bereits im Computerhandel gemacht. An 7 Tagen in derWoche können 24 Stunden lang Wertpapiere elektronisch gehandelt werden.

Für eine Reihe von Wertpapieren wird der Kurs börsentäglich einmal ermittelt. Dieser Einheitskurs ist der Preis, zu weichem der maximale Umsatz möglich ist.Ein wichtiger Maßstab für die Entwicklungen an der Börse ist der Aktienindex. Er wird aus dem Durchschnitt derKurse ausgewählter Aktien ermittelt.

Der Aktienindex zeigt an, wie sich das Kursniveau dieser repräsentative Aktien entwickelt.Der international bekannteste Aktienindex ist der amerikanische Dow Jones. Er wird seit 1896 an der Börse inNew York ermittelt.

In Deutschland wurde am l.Juli 1988 der Deutsche Aktienindex (DAX) eingeführt. Er basiert auf derKursentwicklung von 30 deutschen Aktien mit hohen Umsätzen.

Die Aktien von 50 größten westeuropäischen Unternehmen erfasst seit dem 26.Februar 1998 der Dow Jones EuroStoxx 50, kurz „Euro Stoxx" genannt.
5. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text!


  1. Woher kommt ursprünglich das Wort „Börse"?

  2. Welche Arten von Börsen gibt es?

  1. Was ist an der Börse unter einem „Erfüllungsgeschäft" bzw. „Verpflichtungsgeschäft" zu verstehen?

  1. Welche Rolle spielen Makler an der Börse?

  2. Was ist ein „Einheitskurs"?

  3. Was ist ein Aktienindex? Welche Aktienindizes werden im Text erwähnt?


6.Ordnen Sie den Begriffen die richtigen Definitionen zu!Informieren Sie sich über die Bedeutung der folgenden Begriffe aus dem Bereich „Börsen und Aktien" bzw. „Aktiengesellschaft" (siehe auch Thema 5, „Unternehmensformen")! Beachten Sie: Nicht alle Begriffe passen zu den Definitionen!
die Aktie - der Kurs(wert) - der Nennwert/Nominalwert - der Ausgabewert/Emissionswert - die Vorzugsaktie - die Namensaktie - der Aktionär - die Inhaberaktie - der Neuwert - der Wertbrief - der Maklerpreis - der Geschäftsführer - der Vertreter - die Dividende

a) Inhaber von Aktien einer AG …………….

b) Wert einer Aktie zum Zeitpunkt ihrer Emission, das heißt, ihrer Ausgabe durch ein öffentlichesAngebot…………..

c) Wertpapier, das die Rechte eines Aktionärs an einer AG verbrieft ……………..



d) Anteil am Gewinn pro Aktie ……………

e) Marktpreis für Aktien, der von einem Makler an der Börse festgestellt wird

f) Aktie, die auf den Namen des Aktionärs ausgestellt ist ….

g) Geldbetrag, der auf einer Aktie aufgedruckt ist …..

h) Aktie, die dem Inhaber besondere Rechte (Privilegien bzw. „Vorzüge") gewährt.

i) Aktie, die Anonym auf den Inhaber lautet ….. .


Lektion5. Devisen und Kurse


1.Lernen Sie die Lexik!

Auflistung f, - en – перелік, список

ankommen (auf) Besitz m, - e – визначатися чимось, залежати

Inländerm, = - житель певної країни

Zahlungsaufforderungf, - en - вимога здійснити оплату

beschränken, sich (auf) - обмежуватись

zahlbar – те, що може чи має бути оплачено

Sortef, - n – готівкова валюта

Devisenangebotn, - e - валютна пропозиція

Devisennachfragef, - n - попит на валюту



Devisenmarktm, - markte - валютний ринок

Devisenkursm, - e - курс обміну валют

Konvertibilitätf - en- конвертованість

transferieren – переводити, здійснювати трансферні платежі

festsetzen (Kurse) – встановлювати (курси)

fest – твердий, стабільний

fix -твердий, стабільний

gebunden – пов’язаний, обов’язковий

Bandbreitef – n – межі коливань валютного курсу

Obergrenzef - n– верхня межа

Untergrenzef, - n– нижня межа

Paritätf, - en– паритет, рівність

schwanken- коливатися

Aufwertungf, - en- ревальвація

Abwertungf, - en- девальвація



(Geld) aufwenden (für) – асигнувати, витрачати (гроші)

zuordnen (zu) - підпорядковувати

gleichbleiben– залишатися рівним

konvertibleWährungf– конвертована валюта

weicheWährungf - en– м’яка, слабка валюта

harte Währung f - en – тверда валюта

Sortenkursm, - e– курс готівкової валюти

Kassakursm, - e – курс при оплаті в момент проведення операції

Terminkursm, - e –курс при оплаті в певний строк після проведення операції

Verkaufskursm, - e– курс продавця

Briefkursm, - e - курс продавця

Ankaufkursm, - e– курс покупця

Geldkursm, - e– курс покупця

amtlicherMittelkursm– офіційний середній курс

erfüllen- виконувати

kurzfristig- короткостроковий

arithmetisch- арифметичний

Devisenbörsef, - n – валютна біржа

2. Studieren Sie folgenden Text!

Auf den richtigen Kurs kommt es an! Über Devisen undKurse

Im Allgemeinen versteht man unter Devisen sämtliche Zahlungsmittel in ausländischer Währung, welche sich


im Besitz von Inländern befinden, sowie Zahlungsforderungen von Inländern an das Ausland.Genau genommen beschränkt sich allerdings der Begriff "Devisen" im Wesentlichen auf:

  • Einlagen (Guthaben) von Inländern bei ausländischen Banken

  • Schecks und Wechsel, die auf eine fremde Währung lauten und im Ausland zahlbar sind. Ausländische Banknote und Münzen im Besitz von Inländern heißen dagegen "Sorten".

Aus dem Zusammentreffen von Devisenangebot und Devisennachfrage auf dem Devisenmarkt ergibt sich der Devisenkurs (Wechselkurs). Der Wechselkurs ist der Preis in inländischer Währung, der für einen bestimmten Betrag ausländischer Währung zu zahlen ist.

Voraussetzung für den gegenseitigen Austausch von verschiedenen Währungen ist deren Konvertierbarkeit (auch: Konvertibilitat). Die Konvertierbarkeit bezeichnet das Recht, die inländische Währung in andere Währungen umzutauschen und zu transferieren, das heißt, aus- oder einzuführen.

Unter dem Aspekt der Kursbildung lassen sich verschiedene Kurssysteme unterscheiden:Freie Wechselkurse bilden sich auf dem Devisenmarkt ohne staatliche Eingriffe, also ausschließlich durch Devisenangebot und Devisennachfrage.

Werden Wechselkurse vom Staat festgesetzt, so handelt es sich um teste (fixe, gebundene) Wechselkurse. In der Praxis gibt es feste Wechselkurse mit und ohne Bandbreiten. Bandbreiten sind Ober- und Untergrenzen, innerhalb derer die Kurse um eine festgelegte Parität frei schwanken dürfen.

Sinkt der Wechselkurs gegenüber einer anderen Währung, so sprechen wir von einer Aufwertung. Für einen
bestimmten Betrag ausländischer Währung muss dann weniger inländische Währung aufgewendet werden.
Umgekehrt zeigt sich eine Abwertung der inländischen Währung gegenüber einer ausländischen Währung darin,
dass der Wechselkurs steigt. Nun wird mehr inländische Währung für einen bestimmten Betrag ausländischer
Währung aufgewendet.

Sowohl Aufwertungen als auch Abwertungen haben Einfluss auf den Außenhandel eines Landes: Exporte bzw. Importe werden dadurch entweder billiger oder teurer.




  1. Setzen Sie die Sätze fort und übersetzen Sie sie ins Deutsche!

  1. Поняття «валюта» має наступні значення: ……

  2. Курс обміну валют встановлюється з …..

  3. Конвертованість означає ….

  4. Межі коливань валютного курсу це …..

  5. На зовнішню торгівлю мають вплив …




  1. Finden Sie die entsprechenden Verben zu den folgenden Nomen!

DerBesitz - die Aufwertung

DerBetrag - die Abwertung

DerAustausch - derUmtausch

DerEingriff - die Schwankung


5. Erläutern Sie diese zusammengesetzten Substantive mit Hilfe der darin enthaltenen Verben!

Beispiel: die Kursveränderung – der Kurs verändert sich

Die Kursschwankung – der Kurs schwankt sich

Die Kursstabilität – ……………………………

Die Kursbildung -- ……………………………..

Die Kursfestsetzung – …………………………
6. Beantworten Sie die folgenden Fragen mit Hilfe des Textes!


  1. Worin unterscheiden sich „Devisen" von „Sorten"?

  2. Warum heißt der Devisenkurs auch „Wechselkurs" bzw. „Umtauschkurs"?

  3. Warum ist die Konvertierbarkeit die Voraussetzung für den Tausch von Währungen? Ist hierfür in jedem Falle eine freie (unbeschränkte) Konvertierbarkeit erforderlich?

  4. Wodurch unterscheiden sich die verschiedenen Kurssysteme? Was sind „Bandbreiten"?

  5. Warum spricht man bei entsprechenden Kursveränderungen von einer „Aufwertung" bzw. „Abwertung" der jeweiligen Währung? Erläutern Sie die beiden Begriffe!

  6. Welchen Einfluss hat der Wechselkurs auf den Export und Import von Unternehmen?


7. Ihre Aufgabe besteht darin, den beiden Abbildungen a) und b) die folgenden Aussagen jeweils richtig zuzuordnen:

  • Der $-Kurs der Hrivna steigt / fällt / bleibt gleich.

  • Es handelt sich um eine Aufwertung /Abwertung der Hrivna gegenüber dem US-$.

  • Der Export ukrainischer Waren in die USA (auf der Basis von US-$) wird günstiger / ungünstiger.

Die Exporte nehmen zu/ab.

- Der Import von Waren aus den USA in die Ukraine (auf der Basis von US-$)
wird billiger / teurer.

Die Importe gehen zurück / wachsen.


Grafiken S.96

8. Informieren Sie sich über die Bedeutung der folgenden Begriffe aus dem Bereich "Devisen und Kurse"!

Ordnen Sie diese Begriffe den entsprechenden Definitionen zu!

konvertierbare / konvertible Währung - weiche Währung - harte Währung - Sortenkurs - Kassakurs -Terminkurs - amtlicher Mittelkurs - Ankaufkurs (Geldkurs) - Verkaufskurs (Briefkurs)

a) Währung, die am Devisenmarkt instabil ist und eine Abwertungstendenz aufweist = …………………………………….

b) Kurs, zu welchem Kreditinstitute Devisen ankaufen = …………

c) Kurs für Devisengeschäfte, die erst zu einem späteren Termin erfüllt werden = ……………………………………………………..

d) Kurs für Devisengeschäfte, die sofort oder ganz kurzfristig erfüllt werden = …………………………………..

e) Währung, die gegen eine beliebige andere Wahrung umgetauscht werden kann = …………………………..

f) Währung, die am Devisenmarkt stabil ist und eine Aufwertungstendenz aufweist = ……………………………



g) Kurs, zu welchem Bankkunden Devisen kaufen = ………………

h) Kurs, zu welchem Kreditinstitute ausländische Münzen und Banknoten ankaufen bzw. verkaufen = ……………………….

i) Kurs, der börsentäglich als arithmetisches Mittel zwischen Geldkurs und Briefkurs an der Devisenbörse festgestellt wird= ………. .


Lektion6. Außenhandel


1.Ordnen Sie den einzelnen Formen von Außenwirtschaftsbeziehungen jeweils ein konkretes Beispiel.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über alle wichtigen Formen von Außenwirtschafts­beziehungen.

Lesen und erläutern Sie die einzelnen Formen von wirtschaftlichen Beziehungen zwischen verschiedenen Ländern!





Export/Import von

S.103



  1. Lernen Sie die Lexik!

Außenwirtschaftf; - en au – зовнішня економіка

Außenwirtschaftsbeziehungenpl - зовнішньоекономічні стосунки

Transferm, -s– трансферт, переведення

Auslandskreditm, - e - іноземний кредит

Auslandswährungf, - en– іноземна валюта

Spendef, - n- пожертвування

Naturkatastrophef, - n – природна катастрофа

Bilanz f– en - баланс

weltweit - світовий

grenzüberschreitend – той, що виходить за межі кордону

Warenverkehrm– товарний обмін

еinseitig - односторонній

Übertragungf - en (vonGeld) – переведення (грошей)

Kapitalexportm, - e – експорт капіталу

Kapitalimportm, - e – імпорт капіталу

Transaktionf, - en - трансакція

Devisentransaktionf, - en – валютна операція

Zahlungsbilanzf, - en – платіжний баланс

Teilbilanzf, - en – частковий баланс

Handelsbilanzf, - en – торговий баланс



übersteigen - перевищувати

unterschreiten - недосягати

Überschuss m, - schüsse - надлишок

Dienstleistungsbilanzf, - en – баланс послуг та некомерційних платежів

Dienstleistungsverkehrmоперації по наданню послуг, експорт та імпорт послуг

Übertragungsbilanzf, - en – баланс переказів і платежів

Saldom, - den- сальдо

Leistungsbilanzf, - en – баланс усіх операцій з торгового балансу

eingehen (in) - входити, належати (до)

Kapitalbilanzf, - en – баланс експорту і імпорту капіталу, баланс капіталу

Kapitalverkehrmоперації з капіталом, експорт та імпорт капіталу

Devisenbilanzf, - en– валютний баланс

Korrekturf, - en– виправлення, коректура

übereinstimmen (mit) - відповідати



abwickeln (Geschäfte) - проводити операції

Handelspartnerm, = - торговий партнер

Maschinenbaum- машинобудування

Erzeugnis n, - se - виріб

Fahrzeug n, - e (der) – транспортний засіб

Anteilliegt (bei) – доля складає

Exportquotef – n – експортна квота (доля експорту у валовому національному продукті)

Arbeitsplatzm, - plätze - робоче місце

Außenhandelspolitikf– зовнішньоторгівельна політика



Intensivierung f,' - en - інтенсифікація

Arbeitsteilungf – en – розподіл праці

Welthandelm - світова торгівля

gemeinsamerMarktmзагальний ринок

mitwirken (an) – співпрацювати, діяти

Gestaltungf, - en - створення, формування

Gleichungf - en - зрівняння

Auslandstourismusm– іноземний туризм

Devisenreservef, - n– валютний резерв

Beitragszahlungf - en– сплата внеску

Montagef, - n- монтаж

Reiseverkehrm– пасажирський рух, туризм



Kapitalertrag m, - ertrage – дохід з капіталу

аbzüglich– за вирахуванням

Transportkostenpl– витрати на транспортування

Gegenleistungf – en – зустрічне виконання (еквівалент товарів чи послуг для інших товарів чи послуг)

beinhalten– вміщувати, охоплювати

ausweisen (Betrage) – оказувати, відображати (суму)

ausgewiesenwerden– бути відображеним

Direktinvestitionf, - en– пряма інвестиція

Wertpapieranlagef, - n– вклад цінних паперів

Gastarbeiterm, = - іноземний працівник

аusgeglichen – збалансований
3.Studieren Sie folgenden Text!

Außenhandel und außenwirtschaftliche Bilanzen

Der Außenhandel ist weltweit die bedeutendste Form wirtschaftlicher Beziehungen zwischen verschiedenenLändern. Im klassischen Sinne umfasst der Außenhandel den Export und den Import von Waren, das heißt, dengrenzüberschreitenden Warenverkehr.

Weitere wichtige Formen außenwirtschaftlicher Beziehungen sind der Export und der Import vonDienstleistungen, der Kapitalexport und der Kapitalimport sowie einseitige Übertragungen (Transfers) vonWaren, Dienstleistungen und Geld. Bei einseitigen Transfers fehlen - im Unterschied zum Waren-,Dienstleistungs- und Kapitalverkehr - entsprechende Gegenleistungen.

Schließlich sind wirtschaftliche Beziehungen rnit dem Ausland häufig verbunden mit Devisentransaktionen, dasheißt, mit der Einfuhr bzw. der Ausfuhr von Devisen.

Sämtliche Formen von wirtschaftlichen Transaktionen zwischen Inländern und Ausländern werden in derZahlungsbilanz eines Landes erfasst.Die Zahlungsbilanz setzt sich wiederum aus einer Reihe von Teilbilanzen zusammen.In der Handelsbilanz - als der wichtigsten Teilbilanz - wird der Warenexport und Warenimport einer Volkswirtschaft erfasst.

Die Bundesrepublik Deutschland hat traditionell eine aktive Handelsbilanz: die Warenexporte übersteigen die Warenimporte. Im Jahre 1998 betrug der Handelsbilanzüberschuss ca. 128,6 Mrd. DM. Der Handelsbilanzüberschuss der deutschen Wirtschaft kompensiert die traditionellen Defizite in der Dienstleistungsbilanz (grenzüberschreitender Dienstleistungsverkehr) und der Übertragungsbilanz (einseitige Transfers vom bzw. nach dem Ausland). Die Salden - also die Überschüsse bzw. Defizite ~ der Handelsbilanz, der Dienstleistungsbilanz und Übertragungsbilanz ergeben in ihrer Summe den Saldo der Leistungsbilanz.

Neben diesen Teilbilanzen gehen die Kapitalbilanz grenzüberschreitender Kapitalverkehr) und die Devisenbilanz Devisentransaktionen auf Ebene der Zentralbank eines Landes) in die Zahlungsbilanz eines Landes ein. Die Summe der Salden dieser beiden Bilanzen stimmt - von statistischen Korrekturen abgesehen - mit dem Saldoder Leistungsbilanz überein.

Heute wickelt Deutschland mehr als 55% seiner Exportgeschäfte und Importgeschäfte mit den EU-Ländern ab. Der wichtigste Handelspartner Deutschlands ist seit vielen Jahren Frankreich. Die Länder Mitteleuropas und Osteuropas (MOE-Länder) verfügen heute über einen Anteil von ungefähr 10% am deutschen Außenhandel.

Wichtigste Exportguter und Importgüter Deutschlands sind Erzeugnisse des Maschinenbaus, elektrotechnische Erzeugnisse und Fahrzeuge. Beim Export liegt ihr Anteil bei ca. 50% und beim Import bei ca. 35%.

Die große Bedeutung des Außenhandels für die Bundesrepublik Deutschland zeigt sich letztlich an der Exportquote, das heißt, dem Verhältnis zwischen Export und Bruttoinlandsprodukt (BIP). Die Exportquote der deutschen Wirtschaft liegt heute bei mehr als 30%. Damit hangt beinahe jeder dritte Arbeitsplatz in Deutschland direkt oder indirekt vom Export ab.

Hauptziel der deutschen Außenhandelspolitik ist die Intensivierung der internationalen Kooperation auf der Grundlage eines freien Welthandels und offener Markte. Diese Ziele bestimmen die Politik Deutschlands in solchen internationalen Organisationen, wie der WTO und der OECD.

Als EU-Mitglied wirkt Deutschland aktiv an der weiteren Gestaltung des Gemeinsamen Marktes (Europäischer Binnenmarkt) sowie der Errichtung einer Europäischen Wirtschafts- und Wahrungsunion mit.


4.Ordnen Sie den folgenden Begriffen die richtigen Definitionen zu!

die Zahlungsbilanz - die Handelsbilanz - die Leistungsbilanz - die Devisenbilanz -die Kapitalbilanz - die Dienstleistungsbilanz - die Übertragungsbilanz.___________________________________

a)In der ….. werden die Ausfuhr und die Einfuhr vonDienstleistungen (Reiseverkehr, Transport, Reparaturen, Montagen usw.) sowie von Patenten, Lizenzen und Kapitalertragen (Zinsen, Gewinne, Dividenden etc.) erfasst.



b)Die … erfasst den grenzüberschreitendenWarenverkehr, unabhängig von der Bezahlung der Waren.

c)Die……weist die Veränderung derDevisenreserven eines Landes aus.

d)In der……wird der kurzfristige und langfristigeKapitalverkehr mit dem Ausland ausgewiesen. Dazu zahlen Direktinvestitionen, Kredite und Wertpapieranlagen.

e)Die ……. besteht aus verschiedenen Teilbilanzen. Sie enthält alle außenwirtschaftlichen Transaktionen eines Landes.

f)Die……setzt sich aus der Handels-, der Dienstleistungs- und der Übertragungsbilanz zusammen.

g)Die……beinhaltet grenzüberschreitende Waren- undGeldbeziehungen ohne unmittelbare Gegenleistung, z.B. Zahlungen an internationale Organisationen, Zahlungen von Gastarbeitern an ihre Familien im Heimatland sowie Spenden.

5.Erfassen und erläutern Sie den Zusammenhang zwischen den einzelnen Teilbilanzen der Zahlungsbilanz eines Landes mit Hilfe einer mathematischen Gleichung!

Saldo der …………… bilanz

+
Saldo der ………….. bilanz

+
Saldo der …………… bilanz

=

Saldo der……………. bilanz



+
Saldo der ……...…….bilanz

6. Ordnen Sie den jeweiligen Bilanzen die richtigen Begriffe zu!

Dienstleistungsbilanz – Handelsbilanz – Devisenbilanz - Kapitalbilanz Übertragungsbilanz


Begriffe:Erbschaft im Ausland, Auslandstourismus, Rohstoffexport, Kauf eines ausländischen Patents, Veränderung der Devisenreserven, Aufnahme eines Kredits im Ausland,Bau einer Fabrik im Ausland,Getreideimport, Bücherschenkung an eine Schule im Ausland Beitragszahlung an die UNO, Reparatur eines Kraftwerkes durch ausländische Spezialisten.

Z. B.: Auslandstourismus ist Dienstleistungsbilanz.
7. Lesen Sie den folgenden Text! Schreiben Sie den Text noch einmal und setzen Sie an der entsprechenden Stelle Großbuchstaben, Wortzwischenraume und Satzzeichen ein!
Inderzahlungsbilanzeineslandeswerdenallewirtschaftlichentransaktionenzwischendeminlandunddemauslandineinerbestimmtenperiodeerfaßtausderzahlungsbilanzkannmaninformationenüberdiewirtschaftlichenbeziehungeneineslandesmitanderenlandernerhaltendiesebilanzsetztsichausverschiedenenteilbilanzenzusammen.

…...............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
8. Losen Sie die folgenden Aufgaben zum Text!

  1. Wiederholen Sie: Was sind wichtige Formen außenwirtschaftlicher Beziehungen? Nennen Sie zu jeder dieser Formen ein konkretes Beispiel!

  2. Was erfasst die Handelsbilanz?

  3. Was bedeutet es, wenn die Handelsbilanz "aktiv" bzw. "passiv" ist?

Welche Rolle spielen bei dieser Bewertung Handelsbilanzüberschlisse bzw. - Defizite?

  1. Was versteht man unter der "Zahlungsbilanz" eines Landes? Aus welchen 5 Teilbilanzen setzt sich diese Bilanz zusammen?

  2. Worin zeigt sich die große Rolle des Außenhandels für die Bundesrepublik Deutschland?

  3. Welche Ziele bestimmen die deutsche Außenhandelspolitik?

Lektion7. Staatshaushalt und Steuern.


1.Lernen Sie die Lexik!

Staatshaushalt m, - e – державний бюджет

einsetzen (Mittel) – вкладати (засоби)

bereitstellen (Mittel) – надавати (засоби)



bestreiten (Ausgaben) – покривати, сплачувати (витрати)

Aufwendungf– en - витрати



Haushaltswesen n - бюджетна сфера

Steuerwesenn– податкова сфера

Siegeln, = - печатка

Kommune f, - n - комуна

Budget n, - s - бюджет

Etat m, - s - бюджет

gegenüberstellen- зіставляти

erstellen (Budgets) – розробляти, складати (бюджет)



Bundesfinanzministerm, = - федеральний міністр фінансів

Entwurfm, Entwürfe- проект

vorlegen (Gesetze) – подавати (закони)

abstimmen (über) – голосувати (за)

zustimmen (Gesetzen) – схвалювати (закони)

Zustimmungf, - en– схвалення, згода

Bundesratm, - rate- бундесрат

verabschieden (Gesetze) – приймати (закони)

Bundesgesetzblattft, - blätter– збірник федеральних законів

veröffentlichen - публікувати

Abgabef, - n– збір/внесок/ податок державі

Gewährungf, - en- надання

Steuerquotef - n– податкова квота

Relationf, - en- співвідношення

Bundessteuerf, - n– федеральний податок

Landessteuerf, - n – податок, який отримує земля

Gemeindesteuerf – n- податок, який отримує громада

Gemeinschaftsteuerf, - n- спільний податок (федерації та федеральних земель)

Kirchensteuer f, - n – церковний податок

Gegenstand m, - stände - предмет

Verbrauchsteuerf, - n – акцизний збір

Verkehrsteuerf, - n – податок на певні комерційні операції

Übertragbarkeitf, - en – можливість переносу

Steuerlastf – en – податковий тягар

Steuerschuldnerm, = - платник податків

Schwankungf, - en - коливання

Grundregelf, - n – основне правило

Einnahmenpolitikf - політика надходжень

Ausgabenpolitikf– політика витрат

expansiv – експансивний, розширюючий

restriktiv – рестрикцій ний, обмежуючий

Rezessionf–en – економічний спад, криза, рецесія



Boomm, - s – економічне зростання, бум

Entlastungf – en – звільнення від обов’язків

Steuerentlastungf – en – звільнення від податків

Steuererhöhungf, - en – підвищення податків

Verschuldungf – en - заборгованість

Staatsverschuldungf, - en – державна заборгованість

Haushaltsdefizitn, - e – бюджетний дефіцит

Kreditaufnahmef – n – отримання кредиту

Rückzahlungf – en – повернення оплати назад

Schuldendienstm – обслуговування сплати боргів

Standm, Stande - рівень

belegt werden (durch) - покриватися



anhaltend - тривалий

Nettokreditaufnahmef, - en – кредитування в чистому вигляді (нетто)



behördlich - відомчий

amtlich - відомчий

Steuerpolitikf– податкова політика



2.Studieren Sie den folgenden Text!

Der Staatshaushalt - ein Buch mit sieben Siegeln?

In der Bundesrepublik Deutschland erfassen die öffentlichen Haushalte die Haushaltsplane und Haushaltsrechnungen von Bund, Ländern, Kommunen und anderen Einrichtungen des öffentlichen Rechts. In den Haushalten (auch: "Budgets" oder "Etats") werden die Einnahmen und die Ausgaben dieser öffentlichen Einrichtungen gegenübergestellt.

Gemäß dem "Haushaltsgrundsätzegesetz" erstellt der Bundesfinanzminister den Entwurf des Bundeshaushaltsplanes für das jeweilige Haushaltsjahr. Der Entwurf wird von der Bundesregierung dem Bundestag vorgelegt, welcher darüber abstimmt. Nach Zustimmung durch den Bundesrat wird er als Haushaltsgesetz verabschiedet. Das Gesetz wird anschließend - wie alle anderen Bundesgesetze - vom Bundespräsidenten unterschrieben und im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.

Wichtigste Einnahmequelle des Staates sind die Steuern. Steuern sind Abgaben an den Staat in einer gesetzlich festgelegten Hohe und ohne direkte Gewährung von Gegenleistungen.

Mitte der 90er Jahre lag die Steuerquote in Deutschland bei ungefähr 25%. Die Steuerquote ergibt sich aus der Relation zwischen den Steuereinnahmen und dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) eines Landes.

Steuern lassen sich unterscheiden nach:



  • dem Empfänger der Steuern (Bundessteuern, Landessteuern und Gemeindesteuern, Gemeinschaftsteuern* von Bund und Ländern, Kirchensteuern),

  • dem Gegenstand der Steuern (Steuern vom Einkommen oder vom Vermögen, Verbrauchsteuern* auf einzelne Guter, Verkehrsteuern* usw.) und

  • der Übertragbarkeit der Steuerlast vom Steuerschuldner auf eine andere Person (direkte und indirekte Steuern).

Über seine Finanzpolitik (auch: Fiskalpolitik) und mit Hilfe entsprechender finanzpolitischer Instrumente versucht der Staat, konjunkturelle Schwankungen auszugleichen.Die Grundregel einer antizyklischen Einnahmen- und Ausgabenpolitik des Staates lautet: Sie soll wahrend einer Rezession expansiv und wahrend eines Booms restriktiv sein. Das zeigt sich z.B. in Steuerentlastungen wahrend einer rezessiven Phase bzw. in Steuererhöhungen in einer Phase stabilen wirtschaftlichen Wachstums.

Wesentlicher Bestandteil der Budgetpolitik des Staates ist die Regulierung der Staatsverschuldung. Für die Finanzierung von Haushaltsdefiziten nutzt der Staat vor allem zwei Möglichkeiten: die Kreditaufnahme bei Kreditinstituten sowie die Emission von Wertpapieren.

Hauptproblem der heutigen Staatsverschuldung in Deutschland ist eine wachsende langfristige Verschuldung. Ursachen hierfür sind insbesondere die gewaltigen öffentlichen Ausgaben im Zusammenhang mit der hohen Arbeitslosigkeit inDeutschland unddie wachsenden Ausgaben für die Rückzahlung von Krediten des Staates (Schuldendienst). Die zunehmende Rationalisierung in den Unternehmen und der daraus resultierende hohe Stand der Arbeitslosigkeit fuhren zudem zu sinkenden Steuereinnahmen der öffentlichen Haushalte.

Die wachsende Staatsverschuldung wird belegt durch die anhaltende Nettokreditaufnahme des Staates. Diese Kredite kompensieren das jährliche Defizit zwischen Einnahmen und Ausgaben im Staatshaushalt.
3. Kombinieren Sie die folgenden Satzanfänge (a - f) mit den jeweils richtigenFortsetzungen (g -1)!


  1. Hauptzweck der Steuern

  2. Gebühren

  3. Der Bundesfinanzminister

  4. Haushaltspläne

  5. Die Steuerpolitik des Staates

  6. Die wachsende langfristige, strukturelle Verschuldung

g) … erarbeiten Bund, Länder und Gemeinden.

h) … ist ein wichtiger Bestandteil seiner Finanzpolitik.

i) … ist heute das Hauptproblem der Staatsverschuldung in

Deutschland.


j) … sind das Entgelt für die Nutzung öffentlicherDienstleistungen.

k) … erarbeitet den Entwurf des Bundeshaushaltsplanes.

1) … ist die Finanzierung der öffentlichen Ausgaben.
4. Schreiben Sie die unterstrichenen Begriffe aus dem Text heraus und fügen Sie den richtigen Artikel im Singular bei! Übersetzen und erläutern Sie diese Begriffe!

Beispiel:

der Staatshaushalt - державныйбюджет;

……………………. - …………………………….



5. Vervollständigen Sie mit Hilfe des Textes die folgenden Sätze!

  1. Die wichtigsten Einnahmen des Staates sind… .

  2. Den Haushalt bezeichnet man auch als… .

  3. In Deutschland lag die Steuerquote bei etwa % .

  4. Über den Haushaltsentwurf stimmt der … ab.

  5. Der Empfänger von Bundessteuern ist der … .

  6. Steuern sind Abgaben an den Staat ohne unmittelbare … .

  7. Eine antizyklische Haushaltspolitik ist wahrend einer Rezession …

h) Bei Haushaltsdefiziten nimmt der Staat Kredite bei …auf.

i) Den Haushaltsentwurf erarbeitet der …

6.Lesen Sie den Text noch einmal und beantworten Sie anschließend die Fragen zum Text!

a)Was erfasst ein öffentlicher Haushalt?

b) In welchen Schritten wird der Bundeshaushaltsplan in Deutschland erarbeitet?

c) Was sind Steuern?

d) Nach welchen Kriterien lassen sich Steuern unterscheiden?

e) Was ist die "Steuerquote"?

f) Was verstehen Sie unter einer antizyklischen Finanzpolitik des Staates?

g) Welche Möglichkeiten der Finanzierung von Haushaltsdefiziten hat der Staat?

h) Worin besteht das Hauptproblem der gegenwärtigen Staatsverschuldung in
Deutschland?
7. Beantworten Sie die Fragen schriftlich!


  1. Was sind wichtige Einnahme- und Ausgabepositionen im Staatshaushalt Ihres Landes?

  2. Was sind wichtige Steuerarten in Ihrem Land?

  3. In welchen Schritten wird der Haushaltsplan in Ihrem Land erarbeitet?


8.Bilden Sie einen Plan zum Text und erzählen Sie den Text nach!
Lektion8. Wirtschaftsordnungen.
1.Lernen Sie die Lexik!

Ordnungf - en – лад, порядок

Wirtschaftsordnung f - en - економічний лад

Gesellschaftsordnungf, - en – громадський лад

Bestandteil m, - e – складова частина

politische Ordnung f, - en – політичний лад

Rechtsordnung f, - en - правопорядок

Sozialordnung f, - en – соціальний лад

Ordnungsform f, - en – форми ладу

Handelnn- дії

Eigentumsordnungf, - en - правові умови для форм власності

Wettbewerbsordnungf, - en – правові умови для конкурентної боротьби

Verfassungf, - en - конституція



Wettbewerbm, - e - конкуренція, змагання

Modelltypm, - en– модель, модельний тип

Realtypm , - en - реальний тип

Marktwirtschaftf, - en - ринкова економіка

Zentralverwaltungswirtschaft - en - адміністративно-командна економіка

bestimmen (über) - визначати

entscheiden (über) - вирішувати

Privateigentum n – приватна власність

Produktionsmitteln, = - засоби виробництва

Gewerbefreiheitf– свобода заняття самостійною підприємницькою діяльністю

Berufsfreiheitf– свобода професій

Vertragsfreiheitf - свобода укладання угод

eingreifen - втручатися

Produktionsfreiheitf - свобода виробництва



lenken – спрямовувати, керувати

Wirtschaftsplan m, - plane



Einsatz m, - sätze (von Arbeitskräften)

vollziehen, sich -

Transformation f– en - трансформація

beschreiten (Wege) – вступити (на якийсь шлях)



regulieren - регулювати, регламентувати

verfügbarтой, що знаходиться в розпорядженні

Ausnahmefallm, - fälle - виняток

Monopoln, - e - монополія

Kartell n, - e - картель

Beschränkungf, - en - обмеження

beschränken - обмежувати

Konjunkturf, - en – кон’юнктура

Wirtschaftspolitikf– економічна політика

Außenwirtschaftspolitikf– зовнішньоекономічна політика

Investitionsförderungf, - en - стимулювання інвестицій

Kontingentn, - e - контингент

Verbotn, - e - заборона

Konjunkturzyklusm, - zyklen – економічний цикл

zyklisch - циклічний

Abschluss m, Abschlüsse (vonVertragen) – заключення (угод)

Marktformf, - en – форма ринку

Ausbildungsstättef, - n – місце набуття професійної освіти (підприємство)

Vereinbarungf, - en - домовленість, угода

Konsumfreiheitf- свобода споживання

Güterverteilungf, - en– розподіл товарів

Staatsmonopoln, - e– державна монополія

Freihandel m – вільна торгівля
2.Lesen Sie die folgenden Thesen! Unterstreichen und erläutern Sie alle Begriffe, die das Wort „Ordnung" enthalten!

Ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaftsordnung eines Landes ist seine Wirtschaftsordnung.Neben der Wirtschaftsordnung bestimmen auch die politische Ordnung, die Rechtsordnung und dieSozialordnung sowie moralische, ethische und religiöse Normen die gesellschaftliche Ordnung einesLandes.

Die Wirtschaftsordnung erfasst die konkreten Ordnungsformen der Wirtschaft. Diese Ordnungsformen bestimmen maßgeblich das ökonomische Handeln der Menschen.Wichtige Elemente der Wirtschaftsordnung eines Landes sind seine Eigentums- und Wettbewerbsordnung.
3. Setzen Sie vor die einzelnen Begriffe den jeweils richtigen Artikel und übersetzen Sie diese Begriffe in die ukrainische Sprache!
Wirtschaftsordnung, Verfassung, Regierung, politische Ordnung, Polizei, Wettbewerb, Rechtsordnung,Justiz, Sozialordnung, Sozialleistungen, Parlament, Sozialversicherung.
4.Studieren Sie den folgenden Text!
Wirtschaftsordnungen - Modelltypen und Realtypen

a)

Die Wirtschaftsordnung regelt die Beziehungen zwischen Produzenten und Konsumenten. Grundsätzlich unterscheidet man in der Theorie zwischen zwei Modellen von Wirtschaftsordnungen: der freien Marktwirtschaft und der Zentralverwaltungswirtschaft.

b)

In der freien Marktwirtschaft bestimmen die Produzenten und die Konsumenten über die Produktion und über denKonsum von Gütern. Angebot und Nachfrage entscheiden über die Preise.

Wichtige Grundlagen dieser Wirtschaftsordnung sind das Privateigentum an den Produktionsmitteln, dieGewerbefreiheit, die Berufsfreiheit und die Vertragsfreiheit. Der Staat greift nicht direkt in den Wettbewerb zwischen den Unternehmen ein. Es besteht Produktionsfreiheit. Zugleich findet ein freier Handel zwischen den Produzenten einerseits sowiezwischen den Produzenten und den Konsumenten andererseits statt.



c)

In der Zentralverwaltungswirtschaft lenkt der Staat alle Bereiche der Wirtschaft.In dieser Wirtschaftsordnung sind die Produktionsmittel Eigentum des Staates. Der Staat erarbeitet einen Wirtschaftsplan für Gütererzeugung und Güterverbrauch, für Investitionen sowie für den Einsatz der Arbeitskräfte und für deren Einkommen.



d)

In vielen mittel- und osteuropäischen Ländern vollzieht sich heute ein Prozess der Transformation von der Zentralverwaltungswirtschaft zur Marktwirtschaft.Auf der Grundlage marktwirtschaftlicher Prinzipien muss jedes dieser Länder seinen eigenen nationalen Weg der Transformation beschreiten.

е) ……………………………………………………………………….



Die soziale Marktwirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland orientiert sich am Modell der freien Marktwirtschaft.Grundsätzlich entscheiden die privaten Unternehmen unabhängig vom Staat über Produktion und Investitionensowie über das Arbeitseinkommen. Die privaten Haushalte regulieren selbstständig ihren Konsum im Rahmen derverfügbaren Einkommen.

Im Wesentlichen bestimmen Angebot und Nachfrage die Marktpreise. Nur in Ausnahmefallen greift der Staatdirekt in die Preisbildung ein.Mit Hilfe von Gesetzen schafft der Staat Voraussetzungen für einen Wettbewerb zwischen den Unternehmen. Diese Gesetze sollen die Macht von Monopolen und Kartellen beschranken.



f)

Der Staat beeinflusst die Konjunktur durch seine Wirtschaftspolitik, insbesondere durch seine Finanz- und Außenwirtschaftspolitik. Wichtige Instrumente sind die Einnahmen- und Ausgabepolitik des Staates, die staatliche Investitionsforderung sowie export- und importpolitische Maßnahmen (Zolle, Kontingente, Verbote etc.).


5.Ordnen Sie den einzelnen Abschnitten jeweils eine Überschrift zu!Im Folgenden finden Sie eine Auswahl von Überschriften für die Textabschnitte a) bis e). Nicht alle Überschriften passen zum Text!

  • Die beiden Modelle von Wirtschaftsordnungen

  • Güter, Markt und Preise

  • Die Zentralverwaltungswirtschaft

  • Monopole und Kartelle

  • Die freie Marktwirtschaft

  • Transformationsprozesse in Europa

  • Die soziale Marktwirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland

  • Der Konjunkturzyklus

  • Instrumente staatlicher Wirtschaftspolitik


6.Kombinieren Sie mit Hilfe des Textes die folgenden Satzanfänge mit den richtigen
Fortsetzungen!


  1. Die Wirtschaftsordnung erfasst … .

  2. Eine wichtige Grundlage der freien Marktwirtschaft ist …

  3. Uber die Preise bestimmen in der freien Marktwirtschaft

  4. In der Zentralverwaltungswirtschaft sind die Produktionsmittel …

  5. Wirtschaftspläne erarbeitet der Staat …

  6. In der sozialen Marktwirtschaft beschranken Gesetze …

  7. Wichtige Instrumente der staatlichen Wirtschaftspolitik sind …

h) … die Einnahmen-und Ausgabenpolitik.

i) … in einer Zentralverwaltungswirtschaft.

j) …staatliches Eigentum.



k) … Güterangebot und Güternachfrage.

1) … die historisch-konkreten Ordnungsformen

der Wirtschaft.

m) … die Macht von Monopolen und Kartellen.

n) … das Privateigentum an den Produktionsmitteln
7. Ordnen Sie den folgenden Definitionen die richtigen Begriffe zu!

Wirtschaftsordnung - Gewerbefreiheit - Berufsfreiheit - Vertragsfreiheit - Monopol -Kartell – Konjunktur

……………………………………………………………….

a) Grundsatz, nach dem die Vertragspartner den Inhalt, die Form und den Abschluss von Vertragen regeln

b) Marktform, bei der es nur einen Anbieter von Waren oder Dienstleistungen gibt

c) Grundsatz, nach dem die Wahl von Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstatte frei ist

d) Gesamtheit der Normen im wirtschaftlichen Leben eines Landes

e) Vereinbarung von Unternehmen zur Beschränkung des Wettbewerbs

f) Beschreibung der zyklischen Entwicklung und der wirtschaftlichen Situation einer Volkswirtschaft

g) Grundsatz, nach dem jedermann an jedem Ort und zu jeder Zeit eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben kann


8.Lesen Sie den folgenden Text! Schreiben Sie den Text noch einmal und setzen Sie an der entsprechenden Stelle Großbuchstaben, Wortzwischenraume und Satzzeichen ein! Ergänzen Sie die fehlenden Vokale!

lnderzentralverwaltung*wirtschaftsinddieproduktion*mitteleigentumdesstaateswelchereinenwirtschaft*planfürproduktionkonsumtioninvestitionenmaterialarbeit*kräfteundeinkommenerarbeitetein*wichtigegrundlagederfreie*marktwirtschaftistdasprivateigentumandenproduktion*mittelndiewirtschaft*ordnunginderbundesrepublikdeutschlanddiesozial*marktwirtschaftorientiertsichammodellderfreie*marktwirtschaftindersoziale*marktwirtschaftgreiftderstaatindiewirtschaftein.

……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….


MODULE III

Lektion9.Wirtschaften -- Warum und Wie?

Wortschatz
wirtschaften, vi-- займатися господарством, вести господарство,

господарювати



zur Verfügung stehen -- знаходитись (бути) у розпорядженні

knapp, adj -- мало, обмежено, без лишку, в обріз

Bedürfnis, n -- потреба; нужда

eine Entscheidung treffen -- приймати / прийняти рішення

Befriedigung, f -- задоволення (напр., бажання)

Diskrepanz, f -- відхилення; розходження, невідповідність, розрив

einsetzen, vt -- застосовувати, використовувати; вводити в дію

entscheiden, vt -- вирішувати; розв’язувати (питання, проблему)

Konsumtion, f -- споживання

Verteilung, f -- розподіл; роздача; розміщення (замовлень)

Gut, n -- майно; товар; вантаж; матеріал; продукт; благо; маєток

Haushalt, m -- домашнє господарство; бюджет

Missverhältnis, n -- диспропорція, невідповідність; розбіжність,

незгода, напружені відносини



Marktwirtschaft, f -- ринкова економіка

Wirtschaften -- Warum und Wie?
Ausgangstatsache für den Wirtschaftsprozess in der menschlichen

Gesellschaft sind die Bedürfnisse, die schneller als die Mittel zu ihrer Befriedigung wachsen.



Ursache (Notwendigkeit, Motiv) des Wirtschaftens: Diskrepanz zwischen wachsenden Bedürfnissen und den Mitteln zu ihrer Befriedigung.

Hieraus kann gleichermassen das Ziel des Wirtschaftens abgeleitet werden. Da die Mittel, die zur Bedürfnisbefriedigung zur Verfügung stehen, nicht unbegrenzt sind, besteht das ökonomische Grundproblem darin, diese knappen Mittel bestmöglich zur Versorgung einzusetzen.



Ziel des Wirtschaftens: Höchstmögliche Bedürfnisbefriedigung bei rationellen Verwendung knapper Mittel. Aus diesem Ziel-Mittel-Konflikt wird bereits die Grundlage des Wirtschaftens deutlich. Einer grossen Zahl von Bedürfnissen stehen begrenzte Möglichkeiten zu ihrer Befriedigung gegenüber. Es muss beständig entschieden werden, was mit den begrenzten Ressourcen produziert werden soll und wie diese im Produktionsprozess eingesetzt werden. Da schliesslich für die Konsumtion produziert wird, muss auch beständig über die Verteilung der produzierten Güter befunden werden. Wirtschaften beinhaltet demnach das Treffen von Wahlentscheidungen.

Wirtschaften: Teil des menschlichen Handelns bezüglich des rationellen Einsatzes knapper Mittel zur Erfüllung menschlicher Bedürfnisse.

Infolge der Knappheit der Güter bestehen die Wahlentscheidungen beim wirtschaftlichen Handeln in jedem Wirtschaftssystem in drei zentralen Fragen:

1. Was soll produziert werden? (Welche Güter sollen in welchen Mengen hergestellt werden?)
2. Wie soll produziert werden? (Welche Produktionsfaktoren werden in der Produktion in welchen Mengen und wo eingesetzt?)

3. Für wen soll produziert werden? (Wer erhält was und wie viel vom Produktionsergebnis?)

Wie diese Fragen -- "Was", "Wie" und "Für wen" gelöst werden, entscheidet der zugrunde gelegte Koordinierungsmechanismus. Als Koordinierungsformen werden unterschieden:

a) Marktwirtschaft;

b) Zentralplanwirtschaft.

Das ökonomische Problem als Missverhältnis zwischen Bedürfnissen und den Möglichkeiten zu ihrer Befriedigung zwingt zur bewussten Entscheidung zwischen Alternativen. Ziel der rationalen Entscheidung ist aus der Sicht derHaushalte die Nutzenmaximierung bzw. die maximale Bedürfnisbefriedigung und aus der Sicht der Unternehmen die Gewinnmaximierung. Durch diese Zielsetzungen wird der Produktionsprozess gesteuert. Er verläuft effizient,

wenn die Fragen "Was" und "Wie" optimal gelöst sind, das heisst, dass die Ressourcen bestmöglich eingesetzt sind und das Produktionsergebnis für die zu befriedigenden Bedürfnisse optimal zusammengesetzt ist.

Lexikalisch-grammatische Übungen

und Aufgaben zum Textinhalt:
1. Welche der unten angegebenen Wörter werden im Text synonymisch gebraucht? Belegen Sie Ihre Entscheidungen mit konkreten Textbeispielen.

Das Produktionsergebnis, die Diskrepanz, höchstmöglich, herstellen, dieErfüllung, die Verwendung, die Mittel, befinden, die Befriedigung, dieRessourcen, die produzierten Güter, das Missverhältnis, produzieren, derEinsatz, entscheiden, maximal.



Muster: entscheiden -- befinden: a) Es muss beständig entschieden

werden, was mit den begrenzten Ressourcen produziert werden soll...; b)

Da schliesslich für die Konsumtion produziert wird, muss auch beständigüber die Verteilung der produzierten Güter befunden werden.
2. Finden Sie im Text Bestimmungen zu den folgenden Substantiven und gebrauchen Sie dann die gebildeten Wortverbindungen in den passenden Sätzen.

......,......, ...... Bedürfnisse; ...... Mittel; ...... Güter; ......,

......Handeln; ...... (Grund)problem; ......, ...... Bedürfnisbefriedigung; ......

Fragen; ......, ...... Entscheidungen

1. Im Text werden drei ......... des wirtschaftlichen Handelns erwähnt.

2. Die ......... ist das Ziel des Wirtschaftens. 3. Die ......... sind

Ausgangstatsache für den Wirtschaftsprozess in der menschlichen

Gesellschaft. 4. Das ......... besteht im Missverhältnis zwischen Bedürfnissen und den Möglichkeiten zu ihrer Befriedigung. 5. Knappe Mittel zur Bedürfnisbefriedigung zwingen zu .......... 6. Rationelle Verwendung ...... ist ein wesentlicher Aspekt des Wirtschaftens. 7. ...... sollen bestmöglich zur

Versorgung eingesetzt werden. 8. Das ...... dient der Bedürfnisbefriedigung.


3. Rationell oder rational? Ergänzen Sie damit die folgenden Sätze.

1. Er hat diese Idee gut durchdacht und eine ...... Entscheidung getroffen.

2. Der Betrieb versucht die Abfälle ...... für die Produktion zu verwenden.

3. Die ...... Ausnutzung der Arbeitskräfte ist eine wichtige Aufgabe jedes Unternehmens. 4. Er ist ein ...... veranlagter Mensch. 5. Durch ...... Herstellung von Waren kann der Produzent Geld sparen. 6. Die Knappheit der Ressourcen zwing zu ihrer ...... Verarbeitung und Verwendung. 7. Während der Jahre hat er eine ...... Arbeitsweise entwickelt. 8. Optimale Produktverwendung bezeichnet man als ...... Konsumwahl.



4. Vervollständigen Sie die Sätze anhand des Textinhalts.

1. Die Diskrepanz zwischen ...... und ...... bildet das Motiv des

Wirtschaftens. 2. Die Bedürfnisse wachsen schneller ....... 3. Die Mittel zur Bedürfnisbefriedigung sind ....... 4. Das Ziel des Wirtschaftens besteht darin, ....... 5. Beim wirtschaftlichen Handeln muss man ständig entscheiden ....... 6. Das Wirtschaften ist auf ...... gerichtet. 7. Die Wahlentscheidungen beim wirtschaftlichen Handeln betreffen ....... 8. Man unterscheidet ....... 9. Die Haushalte streben nach ....... 10. Das Ziel der Unternehmen ist ....... 11. Der Produktionsprozess wird ...... gesteuer.

5. Setzen Sie die richtigen Endungen ein und übersetzen Sie den

folgenden Text ins Ukrainische.

In der Marktwirtschaft (dezentral... Modell) werden die wirtschaftlich...



Aktivitäen nicht mittels eines Zentralplans gelenkt, sondern durch

individuell...  Pläne  der  Haushalte  und  Unternehmen.  Da  jed...

Wirtschaftssubjekt ein... Plan aufstellen kann, wird diese Ordnung alsMehrplanwirtschaft bezeichnet. Die Abstimmung dies... Pläne erfolgt über dieMärkte durch den Wettbewerb. Es existiert ein Selbststeuerungsmechanismusder Wirtschaftseinheiten auf der Grundlage individuell... Entscheidungen.

In der Zentralverwaltungswirtschaft (zentral... Modell) werden die

wirtschaftlich...Aktivitäten durch einen staatlich... Zentralplan geregelt.

Diese Organisationsform wird deshalb als Einzelplanwirtschaft bezeichnet.

Der Staat als zentral... Instanz trifft die Entscheidungen durch verbindlicheWirtschaftspläne. Es liegt eine Zwangssteuerung der Wirtschaftseinheitendurch Einschränkungindividuell...Entscheidungsfreiheit vor (Subordinationsprinzip). Der Zentralplan wird in Einzelpläne für die wirtschaftlich... Einheiten zerlegt. Im Rahmen dieser Pläne besteht ein gewiss... Spielraum für die Wirtschaftssubjekte.
6. Was meinen Sie: Welche Wirtschaftsordnung ist in der Ukraine vorherrschend? Versuchen Sie Ihre Meinung zu begründen.
7. Übersetzen Sie ins Ukrainische.

1. Межа господарської діяльності полягає у якнайкращому задоволенні людських потреб. 2. Людські потреби зростають швидше, ніж засоби для їх задоволення. 3. Причиною господарської діяльності єпостійні розбіжності між зростаючими людськими потребами та обмеженими можливостями їх задоволення. 4. Господарювання — цечастина людської діяльності, яка спрямована на доцільне використання обмежених засобів для задоволення потреб. 5. У господарській діяльності необхідно постійно приймати рішення щодо розподілу виготовлених товарів. 6. Розрізняють дві форми економічного ладу — ринкову економіку та центрально-планову економіку. 7. “Що необхідно продукувати?” — це одне із трьох головних питань, які потребують вирішення у господарській діяльності. 8. Основна мета підприємницької діяльності полягає у максималізації прибутку. 9. Товари продукуються для споживання. 10. Потреби мають суб’єктивну природу,

але зумовлюються й зовнішніми факторами.

Lektion10.SozialeMarktwirtschaft

Wortschatz
Gewinn, m-- прибуток; виграш; вигода

Arbeitnehmer, m -- такий, що працює за наймом, роботовинай-

мач; pl — робітники і службовці



Wettbewerb, m -- змагання; конкуренція; конкурс

unlauterer Wettbewerb -- нечесна конкуренція

Vollbeschäftigung, f -- повна зайнятість

Verteilungsgerechtigkeit, f -- справедливістьрозподілу

Steuerung, f -- керування

Missbrauch, m -- зловживання

Anerkennung, f -- визнання; схвалення

vermeiden, vt -- уникати

Vernichtung, f -- знищення; руйнування

Konsument, m -- споживач

Erhaltung, f -- одержання; утримання, підтримка (матеріальна);

збереження



Interventionismus, m -- втручання, інтервенціонізм

übermässig, adj -- надмірний; (присл.) (за)надто

Führungsstil, m -- стилькерівництва

Leistung, f -- робота, праця; продуктивність, потужність; успіх,

досягнення



Fortschritt, m -- поступ, прогрес

Vertragsfreiheit, f -- свобода в укладанні договорів, угод тощо

Soziale Marktwirtschaft
Der wichtigste Aspekt der sozialen Marktwirtschaft besteht wohl in derFestlegung der Ziele für die betriebliche Tätigkeit. Neben der traditionellenAuffassung von der Gewinnmaximierung gilt dabei vor allem der Mensch alsSinn und Ziel allen Wirtschaftens. Allgemeine Erfahrungen machen esdeutlich: Der Arbeitnehmer, der sich angesprochen fühlt, der in bescheidenemUmfang auch seine Meinung sagen darf, ist motivierter; er leistet mehr undhilft das Ziel der Gewinnmaximierung zu erreichen. Für die Entfaltung seinerFähigkeiten und die Gewährleistung seiner Rechte und Freiheiten sindWettbewerb, Vollbeschäftigung und erteilungsgerechtigkeit vonbesonderer Bedeutung.

Ein einfacher Blick auf reales Wirtschaftgeschehen zeigt, dass Regelungenund Steuerungen erforderlich sind, um Missbrauch von diesen Prinzipien zuvermeiden. Allgemeine Anerkennung findet zum Beispiel das Recht desStaates bestimmte Massnahmen dort zu treffen, wo durch unlauterenWettbewerb die Vernichtung des Wettbewerbs droht.

Das heisst, dass in der Formulierung "s o z i a l e Marktwirtschaft" einebedeutende Rolle auch dem Staat gehört: er soll sich keines Falls als"Nachtwächter" verstehen, sondern stets eine aktive Wirtschaftspolitikbetreiben und insbesondere dann, wenn der freie Markt und damit derKonsument in Gefahr sind. Einerseits fordert also die sozialeMarktwirtschaft eine aktive Politik zur Erhaltung und Stärkung desWettbewerbs, gleichzeitig lehnt sie aber entschieden einen übermässigenInterventionismus ab. Mit anderen Worten bejaht dieser neue Wirtschaftsstilstaatliche Funktionen in der Wirtschaft, räumt aber andererseits staatlichenAktivitдten einen begrenzten Rahmen ein.

Erfolgreiche Entwicklung einer sozialen Marktwirtschaft ist demzufolge vonzwei Faktoren wesentlich abhängig: der Philosophie der Wirtschaftstätigkeiteinzelner Unternehmen und der Wirtschaftspolitik des Staates.

Aus dieser Sicht ist es die Aufgabe eines jedenUnternehmers,­ jedem Arbeitnehmer die Arbeit so sinnvoll wie möglich zu gestalten, zumBeispiel durch seine Teilnahme an Entscheidungen, durch Förderung seinerKreativität und Initiative, durch Übertragung von Verantwortung amArbeitsplatz, durch kooperativen Führungsstil u. д. m. ;­ die Beziehung seiner Leistung zu den Zielen des Betriebes und derGesellschaft immer wieder klar zu machen und ­ seine Leistung ständig so zu otivieren, dass er bereit ist mehr Werte zu produzieren, als es für seine Existenz nötig ist.

Seinerseits soll der Staat in einer sozialen Marktwirtschaft den Wettbewerbsichern, die Privatinitiative mobilisieren, den sozialen Fortschritt fördern undden Missbrauch der Vertragsfreiheit und des Privateigentums verhindern.

Staatliche Steuerungsmittel mьssen aber "marktkonform" sein: Sie dürfen denPreismechanismus und die Selbststeuerung des Marktes nicht aufheben.

Lexikalisch-grammatische Übungen

und Aufgaben zum Textinhalt:

1. Klären Sie die Bedeutung der Verben fördern und fordern undvervollständigen Sie damit die folgenden Sätze!

1. Er .........viel Geld für seine Arbeit. 2. Mit diesem Programm will der

Unternehmerverband neue Forschungsaktivitäten .......... 3. Kohle wird in derUkraine vorwiegend im Osten .......... 4. Die Streickenden ......... höhereLöhne. 5. Dieses Gesetz ......... die Entwicklung von kleinen und mittlerenUnternehmen. 6. Der Staat muss mit energischen Massnahmen dasBildungswesen .......... 7. Durch gezielte Massnahmen soll jedes UnternehmenKreativität und Initiative seiner Mitarbeiter .......... 8. Von seinen Mitarbeitern

......... er ständig kreative Lösungen und beste Leistungen.
2. Finden Sie im Text Begriffe, die den folgenden Definitionen

entsprechen.

1. Jemand, der nicht selbstдndig ist, sondern bei einem anderen gegenBezahlung arbeitet, ist ____________________.

2. Kampf, Wettstreit von mehreren Beteiligten um die beste Leistung, umeine führende Stellung o. д. heisst _________________.

3. Verwendung von etwas an sich Gutem zu einem schlechten Zweck heisst

___________________.

4. (Unsystematisches) Eingreifen des Staates in die (private) Wirtschaft ist

____________________.

5. Verpflichtung, einen Auftrag richtig und ordnungsgemäss zu erfüllen

und für mögliche Folgen einzustehen, ist ________________________.

6. Der Zustand der Wirtschaft, bei dem praktisch jeder Mensch Arbeit

finden kann (und nur ein ganz geringer Teil der Bevölkerung arbeitslos ist)

bezeichnet man als _________________________.

7. _________________ ist erster tätiger Anstoss zu einer Handlung oder

auch Entschlusskraft, Unternehmungsgeist.



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